Schachclub Bohlsbach
Bernd Walther, 2. Vorsitzender

Freundschaftsspiel SC Bohlsbach - SC Ottenhöfen-Seebach
am 19.09.2002 im Familienzentrum Uffhofen

Aufstellung

Brett SC Bohlsbach Ergebnis SC Ottenhöfen-Seebach   DWZ
BOH
DWZ
OTT
DWZ
Differenz
Erwartung
BOH
Erwartung
OTT
1 Walther, Bernd 0 : 1 Braun, Eduard   1805-60 1697-21 108 0,65 0,35
2 Ockenfuß, Frank 0 : 1 Braun, Arnd   1733-23 1684-19 49 0,57 0,43
3 Schmalz, Andreas 0 : 1 Fallert, Paul   1585-27 1695-33 -110 0,35 0,65
4 Jung, Andreas ½ : ½ Ringwald, Peter   1580- 5 1652-37 -72 0,40 0,60
5 Wörner, Dominik ½ : ½ Stetter, Martin   1573-35 1628-20 -55 0,42 0,58
6 Rütten, Michael 0 : 1 Lepold, Horst   1520-27 1521-27 -1 0,50 0,50
7 Reischl, Thomas 0 : 1 Decker, Manfred   1356-25 1508-25 -152 0,29 0,71
8 Leonhardt, Swen ½ : ½ Günther, Hans-Martin   1337-14 1540-27 -203 0,24 0,76
9 Zapf, Thomas 0 : 1 Husmann, Horst   1364-11 1450- 8 -86 0,38 0,62
10 Burgmeier, Armin ½ : ½ Bufe, Hans   1076-24 1500-24 -424 0,08 0,92
11 Burgmeier, Jan 0 : 1 Dörflinger, Robert   1016-25 1286- 8 -270 0,17 0,83
12 Walther, Jochen 0 : 1 Pfeifer, Annette     1223-10 -523 0,05 0,95
13 Walther, Bernd 0 : 1 Armbruster, Michael   1805-60 1233-14 572 0,96 0,04
14 Walther, Bernd 1 : 0 Pfeifer, Klaus   1805-60 1282-16 523 0,95 0,05
    3 : 11     1447 1493 -46 6,00 8,00

Gar überraschend kam vor einigen Wochen bei Bernd die Anfrage vom SC Ottenhöfen, ein Freundschaftsspiel zur Saisonvorbereitung zu veranstalten. Erst mussten wir auf der Landkarte nachschauen, wo das liegt. Da sieht man mal, wie wenig man den Nachbar-Bezirk kennt.

Schnell wurde man sich einig und am 19. September um 20:00 kamen dann unsere Gäste, wie üblich waren wir noch mitten in den Vorbereitungen. Die kulinarische Seite wurde durch Michael, bzw. dessen Mutter, hervorragend abgedeckt, doch die Tücke lag in der Lücke: anscheinend haben wir schon Ewigkeiten nicht mehr mit 2 Mannschaften gleichzeitig ein Heimspiel ausgetragen, denn es waren zu wenig Spielsätze, zumindest der Figuren da.

So mußten wir etwas improvisieren, Frank fuhr schnell nach Hause und besorgte 2 Figurensätze und nachzufüllende Getränke; Dominik kam anderthalb Stunden später, also bemächtigten wir uns vorab seines Brettes und da in der Schublade noch 2 Könige herumlagen, konnten wir nach seinem Eintreffen durch Einsammeln bisher geschlagener Klötze einen neuen Figurensatz zaubern. Da bekommt die Definition des "Scheveninger System" eine ganz neue Variante.

Die Gäste zeigten Verständnis für die kleinen Unpäßlichkeiten, waren sie doch angesichts des für umme dargebotenem 'Speis & Trank' auf silbernen Platten angenehm überrascht.

Zwecks Behebung der ungleichen Anzahl der Spieler sollten 2 Ottenhöfener gegeneinander spielen, doch Bernd bot an, gegen die beiden letzten Bretter simultan zu spielen. Das ging punktemäßig allerdings daneben, gewann er nur eine Partie, aber das lag nicht am Simultanspielen, die Hauptpartie an Brett 1 hätte er keinen Zug anders gespielt als passiert, wäre er halt mehr herumgelaufen und hätte gekiebitzt. Jedenfalls gabs an Brett 1 ein hübsches Mattbild. Eine Unterwandlung (Springer statt Dame) mit Schachgebot und anschließendem Matt, das ganze zwangsweise wg. drohendem Gegenmatt hatte Bernd noch nie in einer regulären Partie auf dem Brett.

Dominik machte ein schnelles Remis, da anderntags Spanisch-Arbeit in der Schule anstand, Brettnachbar Andreas Jung spielte auch Remis, und Swen konnte noch ein schlechtes Endspiel in ein Remis umbiegen, doch sonst war an den restlichen Brettern der 1. Mannschaft nur Nullen zu verzeichnen. Dabei hätte nach DWZ-Wahrscheinlichkeit ein knappes 3,5:4,5 rausspringen müssen. Da werden wir uns für den 1. 'richtigen' Mannschaftskampf am 12.10.02 gegen Lahr 3 aber anstrengen müssen.

Armin erzielte einen Achtungsremis gegen einen 400 DWZ besseren Gegner, Jochen schlief am Brett ein und mußte vom Papi am Nebenbrett für jeden Zug angestupfelt ("ääh J'adoube") werden, bis Beate kam, ihn erlöste + die Partie auflöste.

Wenigstens 1 Partie konnten wir als Sieg verbuchen durch Bernds Simultan, bei der anderen Simultan-Partie übersah er eine offensichtliche Fesselung, er hatte die Partie in Gedanken schon als gewonnen abgehakt, aber erst am Schluß wird abgerechnet.

Letzteres traf auch auf Michael zu, der die längste Partie des Abends spielte, als alle Gäste um den einen Tisch mit der heißen Partie herumstanden. Nun ja, unsere eigenen Leute hatten sich wie üblich tröpfchenweise verzogen, so daß die kurzerhand die Gäste zum Aufräumen rekrutiert wurden. Michael hätte die Partie gerne heimgeschoben, doch eine Springergabel ließ einen Turm hops gehen, auf die eingestellte Dame am Schluß kam's dann auch nicht mehr drauf an.

Also eine magere Punktausbeute, doch insgesamt ein schöner Abend mit ausgesprochen netten Gasten aus Ottenhöfen.


Stand vom Samstag 22. Januar 2005, erstellt von Bernd Walther